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Kunst & Kultur

Museum-Brandhorst

Museum-Brandhorst


Das Museum Brandhorst befindet sich im Kunstareal auf dem Gelände der ehemaligen Türkenkaserne. Nach Plänen des Architektenbüros Sauerbruch Hutton ist ein Gebäude mit rund 3200 m² Ausstellungs- und insgesamt 5300 m² Nutzfläche entstanden. Der Ausstellungsbereich erstreckt sich über drei sehr hohe Etagen; Zwischengeschosse bergen verschiedene Nutzungsräume. Auffällig ist die bunte, in insgesamt 23 verschiedenen Farben gestaltete Fassade, die aus drei unterschiedlichen Farbfamilien besteht. Insgesamt 36.000 vierkantige, vertikal angebrachte Keramikstäbe sind mit etwas Abstand zueinander vor den Betonwänden angebracht. Je nach Betrachtungswinkel und Entfernung ergeben sich für den Betrachter unterschiedliche optische Eindrücke.

Mit der Außenfassade sollte nicht nur eine ansprechende Optik erreicht, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Energieeffizienz geleistet werden. Die Keramikstäbe verdecken ein perforiertes, gefaltetes Blech, das die Aufgabe hat, den Schall des Verkehrslärms zu schlucken. Das Gebäude selbst besteht aus einem zweigeschossigen rechteckigen Langbau und einem deutlich höheren und nach Norden verbreiterten Kopfbau aus Beton. Die beiden Teile werden durch ein durchlaufendes Fensterband verbunden. Hinter der Verglasung der Eingangsseite befindet sich ein geräumiges Foyer mit Museumskasse, Buchladen und Restaurant. Mit seinem Eingang an der Ecke von Türken- und Theresienstraße verbindet das Museum das Kunstareal mit der geschäftigen Maxvorstadt und dem lebendigen Universitätsviertel. Das Gebäude wurde mit Mitteln des Freistaats Bayern finanziert (Baukosten etwa 47 Millionen Euro).[2] Der gesamte Gebäudekomplex ist nach modernsten Erkenntnissen der Energieeffizienz geplant worden. So sollen durch Wärmepumpen, die Energienutzung des im Kunstareal bis zu 23 Grad Celsius angewärmten Grundwassers mittels Wärmetauschern und die Bauteilaktivierung (Raumtemperaturregulierung über Böden und Wände) im Vergleich zu herkömmlichen Bauten erhebliche Energiemengen (und CO2) eingespart werden.

Der Bayerische Oberste Rechnungshof kritisierte 2015, dass auch fünf Jahre nach der Eröffnung zahlreiche Baumängel noch nicht behoben seien. Insbesondere funktioniere die teure Technik zur Steuerung des Tageslichts noch immer nicht zufriedenstellend, der Energieverbrauch sei höher als geplant, die Ziele der Energieeinsparung würden nicht erreicht.

Quelle Wikipedia



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